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Schlüsselbund fürs Leben

Wer heute einen dicken Schlüsselbund mit sich herumträgt, wirkt aus der Zeit gefallen. Alternde Lehrerinnen etwa, denen ihr Schlüsselbund irgendwann auf der Handfläche festgewachsen ist. Sie zeigen damit. Sie winken damit. Womöglich essen sie sogar damit.
Oder rundliche Männer Mitte 50, die selbst im Winter kurze Hosen tragen, um ihre strammen Waden zu präsentieren. Sie haben ihren Schlüsselbund mit Dingen wie Eiskratzern, Taschenlampen und Multifunktionstaschenmessern bereichert. Mein Schubladendenken schiebt sie übrigens direkt in eine rechte Ecke.

Zwei Freunde, zwei Fahrräder. 700 Kilometer von Bologna nach Rom. Im Gepäck ein Magen-Darm-Virus und jede Menge Erinnerungen, die sich ihren Weg an die Oberfläche bahnen.
Unter der Frühlingssonne der Toskana treffen die beiden auf einsame Dorfbewohner und gierige Touristen, stürzen sich in kulinarische Abenteuer und versuchen, sich in ihren inneren Zeitzonen zurechtzufinden.
Dies ist die Geschichte einer Reise, die das Leben sanft in eine andere Richtung schiebt - auf der Suche nach Antworten, die es braucht, um sich seiner selbst bewusst zu werden.
SIE WOLLEN ALLES –
NUR NICHT ANKOMMEN





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